Der Dichterfürst und das Geld des Teufels: Goethes Moneyface

Kaufanfrage stellen Es gibt eine Ironie, die so dicht ist, dass sie fast schon Kunst ist. Oder vielleicht ist sie Kunst. Jedenfalls: Die DDR hat Johann Wolfgang von Goethe auf ihren 20-Mark-Schein gedruckt. Und Goethe – ausgerechnet Goethe – hat das Geld im Faust als mephistophelisches Machwerk beschrieben. Der Mann, der die Magie des Geldes […]
Bhutan ist kein Lachgas

Shoplink Diese Arbeit basiert auf einer Geldnote aus Bhutan. Ich habe sie auf eBay erworben. Leider war ich selbst noch nicht in Buthan, doch kenne ich die buddhistische Philospohie sehr gut. Eine Reise in dieses Land nordöstlich Indiens am Fuße des Himalaya steht definitiv auf meiner Reisebucketlist ganz oben! Warum habe ich mich mit diesem […]
MKQ und wie ich doch Mathe hasse

Das Werk “MKQ” bildet eine Brücke zwischen zwei meiner prägenden Stilen. Es verbindet das ARTmoney-Projekt mit den Pixelbildern. “MKQ” basiert auf einer Abbildung des zehn D-Mark Scheines mit dem Portrait von Karl Friedrich Gauß. Der große deutsche Mathematiker entdeckt die Methode der kleinsten Quadrate (MKQ), nach der dieses Werk benannt ist. Kleinste Quadrate, wie ich […]
Revolution und das schöne böse Geld

Wir leben mitten in einer Revolution. Manche nennen diesen Prozess “Digitalisierung des Finanzwesen”. Ich nenne sie “Moneyrevolution” und schaffe dafür ein Motiv. Geld befreit sich von seiner DingleichkeitDas Geld befreit sich aus seiner Dinglichkeit, seinem Zwang, an ein Objekt gebunden zu sein. Noch sind diese Objekte schmutzige Papierfetzen mit bunten Bildern oder klebrige Münzen, die […]
Hörisch: Die intime Beziehung von Gott, Geld und Medien
Der Philosoph Jochen Hörisch beschreibt mit seinem Werk “Gott, Geld, Medien“, theoretisch einige Grundlage meines praktischen künstlerischen Diskurses. In diesem kultur- und medienwissenschaftlichen Essay zeigt er die strukturellen Parallelen zwischen Religion, Geldwirtschaft und Medien in scharfer Analyse auf. Ich möchte das Gedankengebäude hier vorstellen, um in meinem künstlerischen Positionen darauf referenzieren zu können. Die zentrale […]
ARTmoney: Geld kann auch schön sein

Mit dem schönen Schein des Geldes, der ästhetischen Beschaffenheit unserer Zahlungsmittel, beschäftige ich mich seit nunmehr 20 Jahren. Angefangen hat alles mit der Idee, die abgegriffenen Geldscheine wie ein Fotonegativ zu verwenden und im analogen Prozesse der Bildwerdung chemisch Kraft des Lichtes neu erstehen zu lassen. Es entstanden die ersten „Scheinbilder“, die sich den Europäischen […]
Er gibt ihm gottgleich einen neuen Wert
Ich suche nach einem Herz aus Stein. Meines ist heiß und weich wie Lava. Es ist ummantelt von NICHTS. Geld schützt schein-bar. Daher ummantelt es den Stein. Es ist an ihn gebunden, reißt ihn in die Tiefe des Seins.Doch so ist er nicht mehr brauch-bar in seiner ursprünglichen Funktionalität. „Weg damit!“, schreit der betrunkene Anarchist.Wirf […]