Zwischenmensch

„Zwischenmensch“ dokumentiert Begegnungen. Es geht um Verbindung in Zeiten der Spaltung. Zwischenräume werden verfüllt und überbrückt. Konservierte Begegnung erstarrt in Schönheit, denn die feinen Formen der sich greifenden Finger hinterlassen feinste Spuren im Material. Einander begreifen! Einander festhalten, ohne anzuhaften. Das Konzept brachte die US-Amerikanische Künstlerin Karen Kittelson zu mir.

The final destination of money is Art

Nur ein Künstler kann die letztendliche Bedeutung des Geldes entschlüsseln. „Fiat et infinitum.“Werkzyklus (2008-heute)Digitallcollagen in limitierten Editionen Geldscheine sind so flüchtig wie bar jeden Werts. Sie sind scheinbar. Ihr Wert liegt jenseits ihrer Dinglichkeit. Dieser ist bedeutungslos und billig, ja Massenware. Ihr Schein erstrahlt aus dem Glaube an ihren Wert. Der gemeinschaftliche Glaube wird in […]

Der Dichterfürst und das Geld des Teufels: Goethes Moneyface

Kaufanfrage stellen Es gibt eine Ironie, die so dicht ist, dass sie fast schon Kunst ist. Oder vielleicht ist sie Kunst. Jedenfalls: Die DDR hat Johann Wolfgang von Goethe auf ihren 20-Mark-Schein gedruckt. Und Goethe – ausgerechnet Goethe – hat das Geld im Faust als mephistophelisches Machwerk beschrieben. Der Mann, der die Magie des Geldes […]

So bunt kann Freude sein: Happy Holi!

Die Schneider in ihren von Stoffen überquellenden kleinen Läden hatten in den vergangenen Tagen Hochkonjunktur. Sie schneiderten Tag und Nacht. Bharat. Heilige Orte. Ich erlebte es in Bihar, im ärmsten aller Staaten Indiens. Holi! होली Zeit für neue Kleider und Hemden. Alles muss weiß und sauber und nach Möglichkeit ganz neu und unbefleckt sein.  Sie feiern völlig ekstatisch den Sieg des Guten […]

Bhutan ist kein Lachgas

Shoplink Diese Arbeit basiert auf einer Geldnote aus Bhutan. Ich habe sie auf eBay erworben. Leider war ich selbst noch nicht in Buthan, doch kenne ich die buddhistische Philospohie sehr gut. Eine Reise in dieses Land nordöstlich Indiens am Fuße des Himalaya steht definitiv auf meiner Reisebucketlist ganz oben! Warum habe ich mich mit diesem […]

Von Ihnen lernte ich das Sehen

Nachruf für meinen Fotografieprofessor Jürgen Heinemann, der meine Sichtweise als Fotograf entscheidend geprägt hat.

MKQ und wie ich doch Mathe hasse

MKQ

Das Werk “MKQ” bildet eine Brücke zwischen zwei meiner prägenden Stilen. Es verbindet das ARTmoney-Projekt mit den Pixelbildern.  “MKQ” basiert auf einer Abbildung des zehn D-Mark Scheines mit dem Portrait von Karl Friedrich Gauß. Der große deutsche Mathematiker entdeckt die Methode der kleinsten Quadrate (MKQ), nach der dieses Werk benannt ist. Kleinste Quadrate, wie ich […]

Revolution und das schöne böse Geld

Moneyrevolution, ARTmoney von Frank Platte

Wir leben mitten in einer Revolution. Manche nennen diesen Prozess “Digitalisierung des Finanzwesen”. Ich nenne sie  “Moneyrevolution” und schaffe dafür ein Motiv. Geld befreit sich von seiner DingleichkeitDas Geld befreit sich aus seiner Dinglichkeit, seinem Zwang, an ein Objekt gebunden zu sein. Noch sind diese Objekte schmutzige Papierfetzen mit bunten Bildern oder klebrige Münzen, die […]

Hörisch: Die intime Beziehung von Gott, Geld und Medien

Der Philosoph Jochen Hörisch beschreibt mit seinem Werk “Gott, Geld, Medien“, theoretisch einige Grundlage meines praktischen künstlerischen Diskurses. In diesem kultur- und medienwissenschaftlichen Essay zeigt er die strukturellen Parallelen zwischen Religion, Geldwirtschaft und Medien in scharfer Analyse auf. Ich möchte das Gedankengebäude hier vorstellen, um in meinem künstlerischen Positionen darauf referenzieren zu können. Die zentrale […]

ARTmoney: Geld kann auch schön sein

Mit dem schönen Schein des Geldes, der ästhetischen Beschaffenheit unserer Zahlungsmittel, beschäftige ich mich seit nunmehr 20 Jahren. Angefangen hat alles mit der Idee, die abgegriffenen Geldscheine wie ein Fotonegativ zu verwenden und im analogen Prozesse der Bildwerdung chemisch Kraft des Lichtes neu erstehen zu lassen. Es entstanden die ersten „Scheinbilder“, die sich den Europäischen […]

UNBOUND EMOTIONS

UNBOUND EMOTIONS – The Unbound Language of Feeling: A Pluralistic Symphony of Contemporary ArtCurated by Rajib Sikdar (Art Family, India) From 1st to 5th September 2025, the Visual Arts Gallery at the India Habitat Centre, New Delhi, will host a landmark international exhibition—“UNBOUND EMOTIONS – The Unbound Language of Feeling”, curated by Rajib Sikdar on behalf of Art Family, India. […]

Er gibt ihm gottgleich einen neuen Wert

Ich suche nach einem Herz aus Stein. Meines ist heiß und weich wie Lava. Es ist ummantelt von NICHTS. Geld schützt schein-bar. Daher ummantelt es den Stein. Es ist an ihn gebunden, reißt ihn in die Tiefe des Seins.Doch so ist er nicht mehr brauch-bar in seiner ursprünglichen Funktionalität. „Weg damit!“, schreit der betrunkene Anarchist.Wirf […]

it’s toasted: experimental analog photography

Following the functionality of QR codes and their imaging role, I test by using toast as a pixel substrate. To save material and reduce the image size, I cut a slice of toast into 36 pixels. These are toasted at 4 brightness levels (in the oven). I only use the darkest level for the QR […]

„Capitol“: augmented reality art view (AR)

I have overlaid some of my photo works with an augmented reality layer. In this case, this form of presentation was tested as part of a pop-up exhibition in Hamburg. I used 3DQR-Studio to create the QR-code as marker. This is very stable technology. The scene was developed in the 3DQR Plus App for iPhone.

Die Hyperinflation hält das Geld zum Narren

Das Motiv des Braunschweiger Notgeldes wurde von mir neu interpretiert. Der Narr auf einem Geldschein erscheint mir in vielfacher Hinsicht als eine gute Wahl. Immerhin ist darauf ein Spiegel abgebildet, den der Narr seinen Zeitgenossen vorhält. Auch dem Eulenmotiv bin ich sehr verbunden. Not macht erfinderisch. Das war in den Zeiten der Hyperinflation Anfang des […]

SATT – 37. Kunsttage Detmold

„healing things“2004-2010, MacDonald Hamburger und Akkupunkturnadeln Ausstellungsbeteiligung37. Kunsttage Detmold 11.-17. September 2010

LiteraTour begleitet durch meine Geburtsstadt

Der Dichter Dr. Nicolas Nowack präsentierte seine Dichtkunst in den Straßen der Kleinstadt Salzwedel, meiner Geburtsstadt im Rahmen einer experimentellen „LiteraTour“. Ich durfte der Schriftsprache die Form geben. Am 13. Mai 2003 bequemte sich der Autor zu einem Sitt-In im Schaufenster unserer damaligen PLATTFORM-Galerie. Der Autor schreibt über sein Werk: „Wenn die Leser nicht zur […]

Toasten ist auch ein fotografisches Verfahren

Die Arbeit trägt den Titel „Lob der Oberflächlichkeit“. Sie entstand als Abschlußarbeit an der Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Foto- und Filmdesign bei Prof. Gottfried Jäger und Prof. Karl Müller im Wintersemester des Jahres 2000. #10 37 cm x 36 cm, Einzelstück ungerahmt, konserviert und haltbar Online kaufen „Lob der Oberflächlichkeit“ Der Titel der Arbeit bezieht sich […]