Mit dem schönen Schein des Geldes, der ästhetischen Beschaffenheit unserer Zahlungsmittel, beschäftige ich mich seit nunmehr 20 Jahren. Angefangen hat alles mit der Idee, die abgegriffenen Geldscheine wie ein Fotonegativ zu verwenden und im analogen Prozesse der Bildwerdung chemisch Kraft des Lichtes neu erstehen zu lassen. Es entstanden die ersten „Scheinbilder“, die sich den Europäischen Währung kurz vor der Ablösung durch den Euro widmeten.

ARTmoney ist die Fortsetzung dieses Prozesses im Postphotographischen Zeitalter digitaler Medien und Verfahren. Dennoch lasse ich die digitale Arbeitsweise als photographischen Prozess gelten, denn ich bilde ab. Ich betrachte das Erscheinungsbild der Geldnoten und interpretiere sie aus meiner Sicht neu. Es entstehen Bilder, Fotoabzüge oder Drucke, die den in die digitale Anonymität entschwindenden Währungen Denkmale setzen.

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